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Gesundheitsförderung, Sucht- und Gewaltprävention

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Gesundheitsförderung, Sucht- und Gewaltprävention

Erfolgreiche und nachhaltige Gesundheitsförderung und Prävention in Bezug auf Suchtgefahren und Gewalt muss immer zugleich auf der schulischen Ebene, der Klassenebene und der individuellen Ebene verankert sein.

Grundlegend ist für uns daher eine von gemeinsamen Werten und sinnvollen Regeln bestimmte Schulkultur, die ein unterstützendes und wertschätzendes Schulklima sowie eine offene und aggressionsfreie Kommunikation aller Beteiligten ermöglicht.   

Die Erfahrung von Selbstwirksamkeit, selbstbestimmtes Handeln und der Ausbau sozialer Kompetenzen sollen im gesamten Schulalltag und insbesondere im Rahmen der Klassengemeinschaft gefördert und so die Resilienz der Kinder und Jugendlichen gestärkt werden.

Entstehen dennoch Kontroversen innerhalb einer Gruppe oder zwischen einzelnen Personen, sehen wir nicht weg, sondern nehmen diese Probleme ernst und bieten angemessene Unterstützung an.

Unterstützung

Zum einen bieten insbesondere die Klassenlehrer pädagogische Unterstützung, wenn Kontroversen und Probleme im Klassenverband auftreten. Zudem können auch der Beratungslehrer, der Schulsozialarbeiter oder der Präventionslehrer unserer Schule zur Lösungsfindung miteinbezogen werden.

 

Daneben gibt es bei Konflikten zwischen einzelnen Schülerinnen und Schülern das niedrigschwellige und damit für viele Fälle besonders erfolgreiche Unterstützungsangebot durch unsere ausgebildeten Streitschlichterinnen und Streitschlichter aus der Schülerschaft. 

Präventionsarbeit schließt dabei sowohl die Reflexion und Übung angemessener Verhaltensweisen als auch die aktive Information und Sensibilisierung der Kinder und Jugendlichen hinsichtlich möglicher Problembereiche ein.

So werden bereits die Schülerinnen und Schüler unserer fünften und sechsten Klassen im Rahmen der Klassenlehrerstunde angeleitet, eigene Vorschläge zur Gestaltung des Schullebens einzubringen und umzusetzen sowie auftretende Konflikte zu erkennen und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten. Diese grundlegenden sozialen und kommunikativen Fähigkeiten werden dann auch in den fortführenden Jahrgangsstufen bei der gemeinsamen Arbeit am Schul- und Klassenklima genutzt und ausgebaut.

Des Weiteren setzen sich die Schülerinnen und Schüler in diversen Veranstaltungen, die auf die jeweilige Altersgruppe abgestimmt sind, aktiv mit Themen aus dem gesundheitlichen, sozialen und medialen Bereich auseinander und vertiefen auch auf diesem Wege ihre diesbezüglichen Kompetenzen.

Eine wichtige Rolle für eine erfolgreiche Prävention spielen natürlich insbesondere auch die Eltern. Wir legen daher großen Wert auf einen regen Austausch und eine produktive Zusammenarbeit zwischen den Lehrern und den Erziehungsberechtigten und haben immer ein offenes Ohr für deren Anliegen und Anregungen. So können sich die Eltern unter anderem auch auf Informationsabenden an unserer Schule zu Themen der Präventionsarbeit informieren und in diesem Rahmen mit anderen Erziehungsberechtigten sowie mit Lehrern und außerschulischen Vertretern der Kinder- und Jugendarbeit ins Gespräch kommen.

Ziel ist es, dass sich die Schülerinnen und Schüler zu starken, aufgeklärten und eigenverantwortlichen Persönlichkeiten entwickeln, die auf andere Rücksicht nehmen, für einen integrativen Umgang miteinander eintreten und dabei zugleich in der Lage sind, den eigenen Standpunkt klar und couragiert zu vertreten.