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Berichte/Presse

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Regenwaldgipfel

Autor: Hirsch & Wölfl GmbH
Artikel vom 17.07.2017

Im Salzach Gymnasium Maulbronn fand am 14.7.2017 der sogenannte Regenwaldgipfel statt. Bei einem Regenwaldgipfel kommen verschiedene Vertreter (in diesem Fall von  Industrie, Staat, Kleinbauern, Ureinwohnern und Naturschützern), die die Abholzung und sonstige Nutzung des Regenwaldes etwas angeht, um darüber zu diskutieren und eine sinnvolle Lösung, die für alle von Nutzen ist, zu finden.

Zuallererst stellten sich alle Vertreter mit einer kleinen Präsentation vor. Dabei informierten sie die anderen Vertreter über ihre eigenen Interessen und Gründe den Regenwald zu nutzen. Die Industrie zählte die unterschiedlichen Rohstoffe auf, die sie aus dem Regenwald bekommt (z.B. Tropenholz, Aluminium, Soja) und was sie daraus macht. Es wurden auch sonstige Vorteile wie zusätzliche Arbeitsplätze genannt. Der Staat erklärte unter anderem, dass viele Menschen davon profitieren, da es durch den Regenwald und die Industrie viele Arbeitsplätze gibt und weiterhin entstehen. Dadurch hat der Staat Steuereinnahmen, die wiederum dem Volk zugutekommen: durch Straßenerneuerungen, Häuser- und Städtebau. Die Kleinbauern (die ursprünglich aus der Stadt kamen) erzählten, dass sie wegen des Bürgerkriegs gezwungen waren in den Regenwald zu ziehen, um dort nun auf kleinster Fläche zu leben und anzubauen. Vertreter der Ureinwohner sagten etwas über die verschiedenen Völker und wie sie oft auf engstem Raum leben.

Ein Vertreter der Naturschützer trug etwas über die Besonderheiten des Pflanzenwachstums im Regenwald vor und zeigte damit, warum es sehr schade ist, den Regenwald zu zerstören.

Nach den Mini-Präsentationen  begann eine heiße Diskussion. Dabei beschuldigten sich alle Parteien gegenseitig. Die Kleinbauern und Ureinwohner beklagten, dass Industrie und Staat ihnen und den Tieren durch die Abholzung und andere Nutzung des Regenwaldes den Lebensraum  wegnehme. Der Staat und die Industrie meinten daraufhin, durch den Regenwald würden viele Arbeitsplätze entstehen, durch die man schließlich Geld bekomme, das auch wieder für das Volk eingesetzt werden kann. Dadurch kann es überhaupt ermöglicht werden die Straßen zu verbessern, Städte wegen der stetig wachsenden Weltbevölkerung zu vergrößern usw. Zwischendurch brachen größere Streite zwischen den jeweiligen Vertretern aus. Der Moderator Herr Gräf stellte immer wieder Fragen über das zurzeit diskutierte Thema, auf die von einer Partei geantwortet wurde. Daraus entstanden erneute Diskussionen.

Schließlich gelangten die Diskutierenden zu dem Thema Kompromisse. Es wurden zahlreiche Vorschläge wie z.B. ein Pilz, der den Boden wieder fruchtbar macht, oder Nationalparks gemacht. Diese wurden daraufhin durchdiskutiert, doch sie wurden immer von einer Partei abgelehnt. Letztendlich kamen die Vertreter zu keiner gemeinsamen Lösung und der Regenwaldgipfel wurde beendet. (Angelika König, 7a)