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Berichte/Presse

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Mit dem Kulturcafé weltweit unterwegs

Autor: Redakteur
Artikel vom 30.06.2017

Am Freitag, 30.6.2017 war es wieder einmal soweit und das Kulturcafé des Salzachgymnasiums lud Schülerinnen und Schüler, Eltern und Freunde der Schule ein, sich unterschiedlichste Darbietungen von (Mit-)Schülern aller Klassenstufen in angenehmer Atmosphäre anzuschauen und nebenher leckere Kleinigkeiten zu sich zu nehmen. Unter dem Motto „Globetrotter“ wurden die Gäste auf die Reise mitgenommen. Nach der stimmungsvollen Begrüßung durch einen Teil der Bläserklassen der Stufe 6 begann die Fahrt zunächst mit einigen humorvollen, von zwei Touristen (J1) vorgetragenen Reisegedichten von Eugen Roth u.a.,  führte nach Miami Beach, wo die strenge Jury der 5a unter der Führung von Dieter Bohlen den neuen Superstar suchte und schwang sich dann munter von Kontinent zu Kontinent.

Nicht nur Begegnungen im Wilden Westen (Theater-AG) können gefährlich sein, so erfuhr der Zuschauer, auch Reisebekanntschaften auf Campingplätzen haben es in sich (Kosakenzipfel, Theater-AG). Dass Globetrotter durchaus auch den Weg zu uns nach Deutschland finden können, zeigte ein eindrucksvoller mehrsprachiger Film, den 5 Mädchen aus der Klasse 9b im Rahmen eines Fremdsprachen-Wettbewerbs selber gedreht hatten und nun der Öffentlichkeit präsentieren konnten. 

Dass Musik eine internationale und Ländergrenzen überwindende Stimme hat, bewiesen fünf Musikerinnen und Musiker (Klassenstufe 10), die in absolut harmonischer Mehrstimmigkeit und von Klavier, Gitarre und Cajun begleitet, ein erstaunliches Repertoire an teils selbstgeschriebenen Songs in verschiedenen Sprachen darboten.

Aber wer von den Zuschauern gedacht hatte, dass er/sie es beim bloßen Zuschauen würde belassen können, hatte sich getäuscht. Wie inzwischen schöne Tradition, so mussten sich auch bei diesem Kulturcafé Freiwillige aus den Gruppen der Eltern, Lehrer und Schüler finden, die Situationen nachstellen und den übrigen Zuschauern etwas zum Erraten aufgeben durften. Dem Thema entsprechend mussten „kulturelle Fettnäpfchen“ erraten werden, in die man als deutscher Tourist treten kann, eine Aufgabe, die vielen Zuschauern gar nicht so leicht fiel. Denn wer hätte wohl gewusst, dass man in Indien und Thailand einem niedlichen Kind nicht einfach so den Kopf tätscheln darf, weil er dort als das  heiligste Körperteil angesehen wird? Oder dass man in Japan und China der Gastgeberin als Dank für die Essenseinladung besser keinen Blumenstrauß mitbringt, weil sich das nur für Beerdigungen gehört?

Um einige Erkenntnisse und viele schöne Eindrücke reicher verabscheidete das Kulturcafé seine zahlreichen Gäste ins Wochenende und wird auch im nächsten Jahr wieder von sich hören lassen.