Berichte/Presse: Salzach-Gymnasium Maulbronn

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Immer das Gleiche - wohin mit der Leiche...?

Autor: SGMaulbronn
Artikel vom 23.06.2022

Das mussten sich fünf entnervte, kriminelle Gestalten dreimal hintereinander vor ausverkauftem Haus fragen.

Nach zwei Jahren Zwangspause konnten die Mitglieder der Theater-AG des Salzachgymnasiums endlich wieder das tun, weshalb sie in der AG sind: sich vor begeistertem Publikum die Seele aus dem Leib spielen!

Und das Stück „Halbpension mit Leiche“ des Autorenkollektivs Die Acht bot dafür auch wirklich jede Menge Anlass und Gelegenheit. Fünf notorische Mörder, allesamt ziemlich schräge Typen, be-schließen in ihrer Selbsthilfegruppe eine Pension aufzumachen, um im bürgerlichen Leben Fuß zu fassen. Das Unternehmen steht aber unter keinem guten Stern. Die Ex-Bardame Pretty (Andreea Buzatu), der putzwütige Ingolf (Hannes Klotz), das häkelnde Tantchen (Ruth Selg), der ungehobelte Horst (Torben Silnieks) und die esoterische Jayashree (Kaila Russell) sind besten Willens, nun aber auch wirklich niemanden mehr umzubringen, doch ihre Therapeutin Dr Hufenreuther (Ronja Petri) verfolgt eigene Pläne, als sie sich und ihren unterwürfigen Gatten (Oskar Gregori) in der Pension „Fünf im Glück“ einquartiert: sie hat einen heimlichen Geliebten und will ihren lästigen Mann von dem Mörderquintett aus dem Weg räumen lassen, um an sein Erbe zu kommen. Schließlich weiß sie ja, welche Knöpfchen sie bei ihren Patienten drücken muss, um deren Killerinstinkte zu wecken...

Dass Frau Doktor am Ende selber diejenige ist, die das Zeitliche segnen muss, überraschte sowohl ihre Patienten wie auch das Publikum, das atemlos und nur durch Lachpausen unterbrochen mitver-folgte, wie die fünf Pensionsbetreiber versuchen, die Leiche an immer neuen Orten vor dem plötz-lich auftauchenden, äußerst peniblen Prüfer des Gaststättenverbandes (Sam Dirschka) zu verstecken. Am Ende löst sich das Problem, allerdings anders als gedacht!

Das begeisterte Publikum spendete dreimal lang anhaltenden Applaus für eine Schauspielgruppe, die alle Rollen bis ins Kleinste mit unglaublicher Energie und Spielfreude ausfüllte. Wie sehr Ver-anstaltungen wie diese in den letzten zwei Jahren gefehlt haben, war allen anzumerken, die nach zwei Stunden bester Unterhaltung die Aula der Schule am Silahop mit einem breiten Lächeln auf dem Gesicht verließen.