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Florentinerhut

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Alles ist gut – sie hat den Hut!

So oder so ähnlich dürften die Zuschauer gedacht haben, als nach eineinhalb Stunden die Jagd nach dem „Florentinerhut“ endlich zuende war. 90 Minuten lang musste der arme Léonidas Fadinard (herausragend gespielt von Cornelius Egerer) durch die Straßen von Paris, bzw. über die Bühne der Aula der Schule am Silahopp hetzen, immer auf der Suche nach einem bestimmten Hutmodel und immer gefolgt von einer planlosen Hochzeitsgesellschaft.

Denn eigentlich hatte er heute in aller Ruhe seine Hélène heiraten wollen, aber leider musste sein Pferd ja den Hut einer Dame auf (ehelichen) Abwegen fressen. Durch und über verschiede Pariser Wohnungen, Läden und Plätze ging die Odyssee, bis sich nachher auf „echt französische“ Art alles zum Guten wendete.

Die temporeiche Inszenierung der Theater-AG ließ den Zuschauern dieser rasanten Komödie von Eugène Labiche kaum Zeit zum Luftholen. Schräge Ein- und Zufälle, Irrungen und Wirrungen und natürlich die kauzigen Hochzeiter aus der Provinz, die, angeführt vom wunderbar schrullig-polternden Schwiegervater (Ole Van der Lip), immer im falschen Moment auftauchten, machten die Aufführungen zu einem komischen Theatererlebnis der besonderen Art.

Drei ausverkaufte Vorstellungen gaben der Theater-AG Recht und nach dem Can-Can am Schluss gab es stehende Ovationen  für eine Schauspieler-Riege, die bis in die Nebenrollen hinein mit unverholenem Spaß und Spielfreude bei der Sache waren.